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Zu einem Seminar „Wie sieht der Lahnmarmor aus?“ lud das Lahn-Marmor-Museum für Samstag, den 28. Juli von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr in sein Museum in Villmar, Oberau 4 ein.

Unica, Bongard, Famosa, Spitzwinkel, Schupbach-Schwarz, Korallenfels, Estrellante... Dies sind nicht nur interessant klingende Namen, sondern für den Experten wunderbare Varietäten des Lahnmarmors, der vom Ende des 16. Jahrhunderts bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts abgebaut und weltweit verwendet worden ist. Die Marmorexperten Axel Becker, Rudolf Conrads und Steinmetzmeister Wolfgang Höhler erklärten, wie der Lahnmarmor entstanden ist, wo er abgebaut wurde und wie die unterschiedlichen Varietäten, also die Marmorsorten, zu erkennen sind. So gewannen die Teilnehmer einen neuen Blick auf die Lahnmarmorverwendungen beispielsweise in den Schlössern von Weilburg, Würzburg, Brühl oder Benrath, in den Domen von Limburg, Worms, Trier und Köln sowie im Bahnhof Haydarpaşa in Istanbul oder auch dem Empire State Building in New York.

Das Angebot richtete sich sowohl an Kunsthistoriker und Fremdenführer als auch an interessierte Laien. Die Seminarkosten betrugen 20,00 Euro.
Das Seminar fand bei den Teilnehmern großen Zuspruch und wird wiederholt.