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Die Nassauische Neue Presse hat am 09.11.2016 über unseren Lahnmarmortag berichtet.

"Wenn die Besucher im Meer sitzen"

Ursula Alban begrüßte die vielen interessierte Zuhörer, die der Einladung des Lahn-Marmor-Museum e.V. zum Lahnmarmortag 2016 gefolgt waren und wies darauf hin, dass Gruppenführungen im Museum auch inder Winterpause nach vorheriger Absprache möglich seien und von Vereinsmitgliedern durchgeführt werden.

Sie schilderte die gute Zusammenarbeit des Vereins mit den Gremien der Stiftung "Lahn-Marmor-Museum" (Museumsleitung, Stiftungsvorstand und Stiftungsbeirat), die dem Verein als Zeichen der Wertschätzung die Möglichkeit gäben, eine solche Veranstaltung im Museum durchführen zu können.

Die Besucher ließen sich anschließend von Willi Wabel in die Zeit der Marmorverarbeitung im Barock entführen. Willi Wabel beeindruckte mit den Ergebnissen seiner jahrelangen Recherchen und zeigte beispielhaft Bilder von Marmorobjekten, die in der Zeit des Barocks in Kirchen, Schlössern und öffentlichen Gebäuden verbaut wurden.

Der Paläontologe Dr. Michael Wuttke stellte den Besuchern Lebewesen und deren Lebensumstände aus dem Zeitalter des Devons vor. In dieser zeitgeschichtlichen Ära lag Villmar unweit des Äquators, in der die Gegend des Lahntals von Meer bedeckt war und tropisches Klima vorherrschte.Dr. Wuttke schilderte anschaulich, was man im Lahnmarmor heute noch entdecken kann. Korallen, Seelilien und Schwämme bestimmten das damalige Leben und sind heute im Stein oft noch gut zu erkennen.

Die Besucher dankten den Referenten jeweils mit reichlich Applaus.

Für den Verein war der Tag eine weitere gelungene Veranstaltung im Jahr der Eröffnung des Museums.