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Lahnmarmor Entstehung Unica Bruch Korallen LMM1

Der Rundgang wird in einem separaten Fenster geöffnet. Er nutzt externe Dienste unter anderem Google Map.

 

Gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der Entstehungsgeschichte des Lahnmarmors, vom Nationalen Geotop Unica-Bruch, vom Lahn-Marmor-Museum und den Bauwerken, die der schöne Werkstein von der Lahn ziert.“

Die klassischen Aufgaben eines Museums sind Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Moderne Museen schaffen zudem einen Raum für die fachliche Kommunikation. Sie sind darüber hinaus zunehmend auch Erlebnisraum und dienen der aktiven Freizeitgestaltung interessierter Besucher.

Das Sammeln der Objekte wurde und wird vom Verein Lahn-Marmor-Museum und seit 2015 auch von der Stiftung übernommen. Die Mehrheit der in der Lahnmarmor-Region noch vorhandenen kleineren dinglichen Zeugnisse aus der Abbauzeit, wie Werkzeuge, historische Fotos, Musterplatten etc., dürfte inzwischen dem Verein oder einzelnen seiner Mitglieder gehören oder ist zumindest vom Verein gesichert (z. B. durch Scans von historischen Fotos), so dass in diesem Bereich bereits sehr viel geleistet worden ist. Sieht man von kleineren Musterplatten-Kollektionen („Baustein-Sammlungen“) in verschiedenen Museen im In- und Ausland ab, gibt es weltweit kein anderes Museum, das nennenswerte Bestände dieser Sachzeugen aufweist. Die vom Museumsverein aufgebaute Sammlung besitzt deshalb ein Alleinstellungsmerkmal.

Für das Bewahren der Objekte sind glücklicherweise keine besonderen konservatorischen oder restauratorischen Maßnahmen erforderlich, da die Mehrheit der Objekte aus robusten Materialien besteht.

Das Erforschen der vielen Facetten des Themas Lahnmarmor wird vom Museumsverein und der Stiftung bislang durch die inhaltliche, logistische und finanzielle Unterstützung von einigen Doktorarbeiten mit kunsthistorischer, paläontologischer bzw. geologischer Thematik befördert. Darüber hinaus veröffentlichen Mitglieder des Museumsvereins regelmäßig die neuesten Forschungsergebnisse in Sachen Lahnmarmor.

Das Vermitteln geschieht einerseits durch das Präsentieren von Objekten, Führungen und Vorträge, andererseits durch Publikationen. Regelmäßige Ausstellungen und Fachkonferenzen runden das Spektrum ab

Ein Museumsverein sichert das Erbe des Lahnmarmors

Bild Vereinsgründung am 11. September 1997 in der König-Konrad-Halle (aus altem Programm)

1997, fast eine Dekade nach der letzten Bergung von Marmorblöcken aus einem Marmorbruch an der Lahn, gründete sich in Villmar der Verein „Lahn-Marmor-Museum e.V.“, um der Nachwelt das Wissen um die Geschichte und die Tradition des Lahnmarmors zu erhalten. Seit dieser Zeit hat der Museumsverein eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben. Die rund 250 Mitglieder erhalten an den jährlichen Lahn-Marmor-Tagen sowie den Exkursionen zu Orten prominenter Verwendungen des Lahnmarmors, beispielsweise zur Jesuitenkirche nach Mannheim, zum Weilburger Schloss, zu den Domen von Köln, Mainz, Trier, Würzburg und Berlin sowie zu den Schlössern von Wiesbaden, Schwetzingen und Brühl, immer wieder Impulse. Aber auch Aktivitäten unmittelbar vor Ort sind zu erwähnen: Die Aufbereitung des geologischen Aufschlusses „Unica-Bruch“ durch die Vereinsmitglieder führte im Jahr 1998 dazu, dass dieses „mitteldevonische Stromatoporenriff in Lebendstellung“ zum Naturdenkmal erklärt wurde. Im selben Jahr eröffnete der Museumsverein eine erste kleine Dauerausstellung auf der Burg Runkel an der Lahn. 1999 wurden der Unica-Bruch und viele Kleindenkmäler aus Lahnmarmor in Villmar zu einem Lahn-Marmor-Weg zusammengeführt. Um die zwischenzeitlich geschliffene Schnittfläche aus der Abbauzeit des Unica-Bruchs, die einen sehr guten Einblick in das einmalige Stromatoporenriff ermöglicht, zu sichern, erfolgte 2001 eine Überdachung des Bruchs mit einem Zeltdach. All‘ diese Maßnahmen führten im Jahr 2001 zur Verleihung des „Hessischen Denkmalschutzpreises“ an den Museumsverein.

Bild Der Hessische Denkmalschutzpreis 73/136

Der Lahnmarmor gehört zu den bedeutendsten Geotopen Deutschlands

Zahlreiche Ausstellungen, beispielsweise am Frankfurter Flughafen, im Ruhrlandmuseum in Essen oder auch im Baumberger Sandstein-Museum in Havixbeck/Münsterland, trugen und tragen den Ruf des Lahnmarmors und des Museums weit ins Land. Berichterstattungen in regionalen und überregionalen Zeitungen und Zeitschriften sowie Beiträge in Radio und Fernsehen machen Fachleute und interessierte Laien auf den Marmor von der Lahn aufmerksam. Vorträge von Experten und wissenschaftliche Beiträge lenken auch das Interesse der Wissenschaft auf die geologisch, historisch und architektonisch relevanten Aspekte des Massenkalks von der Lahn. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wurde der Lahnmarmor 2005 zum „Nationalen Geotop“ gewählt. Damit wurde der Lahnmarmor in die Liste der 77 bedeutendsten Geotope und Geotoplandschaften Deutschlands aufgenommen. Rund 100 ehemalige Marmorbrüche, gelegen zwischen Wetzlar und Katzenelnbogen, sind heute bekannt. 2017 wurde diese Zertifizierung „Nationales Geotop“ durch die Akademie für Geowissenschaften in Hannover verlängert. Ebenfalls im Jahr 2005 eröffnete der Verein Lahn-Marmor-Museum am Villmarer Brunnenplatz ein erstes kleines Museum.

(Bild aus altem Programm)

Schon sieben Jahre nach der Vereinsgründung konnten wir stolz sagen, dass wir unser wichtigstes Ziel, die Einrichtung eines Museums, erreicht hatten. Am 15. Mai 2005 war es dann so weit: Unter den Augen des Präsidenten des Hessischen Landsamtes für Denkmalpflege, Prof. Dr. Gerd Weiß, Landrat Manfred Michel, Bürgermeister Hermann Hepp und zahlreichen Gästen aus Nah und Fern konnten wir mit den Bürgerinnen und Bürgern Villmars die Eröffnung unseres Museums feiern. 

Das Lahn-Marmor-Museum - ein Eingangstor zum GeoPark Westerwald-Lahn-Taunus

2007 wurde das „Lahn-Marmor-Museum“ im Rahmen des „Länderübergreifenden Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) Limburg-Weilburg-Diez“ Bestandteil des Leitprojektes 1 "GeoPark Westerwald-Lahn-Taunus". Im sich anschließenden „Entwicklungskonzept GeoPark Westerwald-Lahn-Taunus“ wurde der Lahnmarmor als ein zentrales Themenfeld definiert. Hierdurch angeregt erarbeitete der Museumsverein 2009 ein Konzept für ein neues Lahn-Marmor-Museum. Ein weiterer Grund war, dass das bisherige Museum mit seinen 50 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu klein geworden ist, um die Geschichte des Lahnmarmors, seine Entstehung, Bearbeitung und Verwendung adäquat zu präsentieren.

Mit Unterstützung der Gemeinde Villmar, Mitteln aus dem EU-Förderprogramm EFRE und privaten Sponsoren konnte das neue Museumsgebäude in unmittelbarer Nähe des Villmarer Bahnhofs errichtet werden.

Es wurde fleißig gearbeitet   Bilder 80 und 83 /136

58/138 und 76/136

Das "Museum" zieht um...so hieß es am 28.Februar 2015. Das Museum am Brunnenplatz war "klein, aber fein". Seit Mai 2005, also fast 10 Jahre lang, erfuhren Besucher auf anschauliche Weise die Entstehungsgeschichte des Lahnmarmors und wie der Marmor (eigentlich polierfähiger Kalkstein) die gesamte Region der Lahnmulde und das Leben der Menschen zu Zeiten des Abbaus geprägt hat. Viele ehrenamtliche Helfer/innen packten nun mit an und trugen die Exponate der ehemaligen Ausstellung durch das schmale Treppenhaus des Fachwerkhauses am Brunnenplatz zum Transport in den Neubau am Bahnhof.

Das Museumsgebäude wird eröffnet    63 und 70 / 136

Das heutige Museum ruht auf vier Säulen: Zum einen auf dem Museumsgebäude, das sich mit einer Ausstellungsfläche von 600 qm seit seiner Eröffnung im März 2016 in der Trägerschaft der 2015 gegründeten „Stiftung Lahn-Marmor-Museum“ befindet. Zum anderen bildet das Nationale Geotop „Unica-Bruch“, das 380 Meter vom Museumsgebäude entfernt liegt, die zweite Säule. Der Weg vom Gebäude zum „Unica-Bruch“ ist mit erdgeschichtlichen Informationstafeln bestückt, die dem Besucher die Reise in die erdgeschichtliche Vergangenheit der letzten 380 Millionen Jahre bis zum Mitteldevon erklären. Die dritte Säule ist der Lahn-Marmor-Weg (Marmorweg), der in zwei Runden durch den Ort und die Gemarkungen von Villmar führt. Der Weg streift alte Marmorbrüche und (ehemalige) Marmorwerkstätten sowie schöne Verwendungen des Marmors von der Lahn. Die vierte und jüngste Säule ist die Lahn-Marmor-Route (Marmorroute), ein Radweg entlang der Lahn, von Wetzlar bis nach Balduinstein, die die Region der ehemals 100 Marmorbrüche quert.

 

 

 

 

Der Ort Villmar an der Lahn und seine Umgebung sind das Zentrum des Lahnmarmors, eines wegen seiner reichen Farbigkeit hochgeschätzten polierfähigen Kalksteins. Der Bereich des Unica-Bruches ist ein Geopunkt im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus. Das Museum ist eines von 10 Informationszentren des Geoparks. 

Entstanden ist der Lahnmarmor vor rund 380 Millionen Jahren. Weite Teile Deutschlands waren zu dieser Zeit von einem Meer bedeckt. Durch Vulkantätigkeit im devonischen Meer wurden Schalsteinsattel ausgebildet, die bis knapp unter die Wasseroberfläche reichten. Darauf entstanden Riffe, die sich hauptsächlich durch Stromatoporen aufbauten, eine zwischen Schwämmen und Korallen angesiedelte, mittlerweile ausgestorbene Art von Meereslebewesen. Aber auch Korallen, Muscheln und Schnecken beteiligten sich am Aufbau der Riffe. Diese Tiere benötigten eine durchschnittliche Wassertemperatur von 24° C. Da der heutige Kontinent Europa zu dieser Zeit durch die Verschiebung der Kontinentalplatten auf Äquatorhöhe lag, waren diese Voraussetzungen gegeben. Im Laufe der Erdgeschichte wurden die entstandenen Riffe durch Druck bei der Gebirgsbildung mit Überdeckungen von bis zu 1000 Metern verfestigt.

Der Lahnmarmor fand vielfache Verwendung an "prominenter" Stelle, so z.B. in den berühmten Epitaphien des Mainzer Doms und auch in den Domen von Berlin, Köln, Würzburg und Trier, beim einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen in der Abtei St.Matthias in Trier, zu der Villmar gehörte. Lahnmarmor wurde verwendet im barocken Marmorbad des Weilburger Schlosses, an den Altären der Mannheimer Jesuitenkirche, in der Klosterkirche Amorbach, in den Schlössern von Biebrich, Brühl, Benrath, Schwetzingen und Würzburg, im Wiesbadener Kurhaus, in der Eremitage in St.Petersburg, im Bahnhof Haydarpasha in Istanbul (Endstation der berühmten Bagdadbahn), in der Eingangshalle des Empire-State-Building in New York und im Palast des Maharadjas von Tagore in Indien.

Sie sind herzlich eingeladen das Museum, den Naturstein und seine Geschichte kennen zu lernen.

Das Lahn-Marmor-Museum besteht aus vier Bestandteilen:

  • Museumsgebäude mit Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen
  • Nationales Geotop "Unica-Bruch" - der Weg vom Museum dorthin führt über einen 380 Meter langen erdgeschichtlichen Weg
  • Lahn-Marmor-Weg (Marmorweg) - ein Weg in 2 Runden durch den Ort und die Gemarkungen von Villmar
  • Lahn-Marmor-Route (Marmorroute) - ein Fahrradweg entlang der Lahn durch das ehemalige Abbaugebiet des Lahnmarmors von Wetzlar nach Baldiunstein

 

Die Dauerausstellung im Museumsgebäude gliedert sich in drei Bereiche:

Geowissenschaften/Geologie

Anhand von Gesteinsproben, gesägten Platten, Fossilien und geologischen Filmen ist ein Vergleich des „Gestern“ mit dem „Heute“ möglich und verdeutlicht die faszinierenden, geowissenschaftlichen Facetten des Lahnmarmors. Die Erdgeschichte vor 380 Mio. Jahren "Als Hessen am Äquator lag" wird dargestellt

Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Hier kommen Technikfans auf ihre Kosten kommen, denn für den Abbau, die Verarbeitung und den Transport kommen zahlreiche Aspekte der Bewältigung schwerster körperlicher Arbeiten zur Sprache. Welche Gewinnungs- und Verarbeitungstechnologien waren in welcher Zeit üblich bzw. notwendig, welche Transportmittel standen zur Verfügung? Eine Besonderheit ist das Modell eines Steinbruches, das von einem Vereinsmitglied hergestellt wurde und anschaulich alle Geräte und Arbeitsschritte in übersichtlicher Tischgröße zusammenfasst. Die drei Aspekte Abbau, Verarbeitung und Transport werden eindrucksvoll mit Werkzeugen, historischen Fotos und Quellen erläutert werden, so dass die harte Arbeit der Steinbrecher, der Marmorierer und Steinmetze anschaulich vermittelt wird. In einer speziellen Dauerausstellung wird auch über den heutigen Kalksteinabbau in der Lahnregion informiert. Dieser Abbau erfolgt schon seit über 150 Jahren durch die „Schaefer Kalk GmbH & Co. KG“ in Hahnstätten. Anhand von anschaulichen Beispielen wird ebenso die heutige Nutzung erklärt.

Kunstgeschichte und Architektur

Ein Werkstein wird erst zu einem solchen, indem er in Gebäuden und Objekten Verwendung findet. Somit ist der architektonisch-kunstgeschichtliche Teil der Ausstellung ein zentraler Punkt. Hier wird anhand von Bilddokumenten und Texten die weltweite Verbreitung des Lahnmarmors demonstriert. Kleinere kunsthandwerkliche Objekte (Vasen, Schalen, Schreibtischgarnituren) zeigen dem Besucher die gesamte Bandbreite der Verwendung. 

Informationen zu den weiteren Bestandteilen des Museums Unica-Bruch, Marmorweg und Marmorroute erhalten Sie bei den jeweiligen Menüpunkten. 

Wenn Sie schon einmal einen kleinen Einblick in die Geschichte des Lahnmarmors und in unser Museum nehmen wollen, klicken Sie einfach hier:

Wir freuen uns auf Ihren persönlichen Besuch in  Villmar, an der Lahn und im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus.

Öffnungszeiten

Das Lahn-Marmor-Museum ist zu folgenden Zeiten für Besucher geöffnet:

Dienstag - Freitag                jeweils  14 - 17 Uhr
Samstag + Sonntag             jeweils  10 - 17 Uhr
an gesetzlichen Feiertagen   jeweils  10 - 17 Uhr

von März bis Oktober

 

Eintrittspreise

4,50 € Erwachsene

3,50 € Schüler, Studenten, Behinderte ermäßigt

10,00 € Familie (max. 2 Erwachsene)

Kinder unter 7 Jahre Eintritt frei

 

Führungen

ganzjährig nach Vereinbarung

35,00 € Führung durch die Dauerausstellung des Museums, zzgl. Eintrittspreis

35,00 € Führung durch die Sonderausstellung, zzgl. Eintrittspreis

35,00 € Führung durch das Nationale Geotop "Unica-Bruch" und über den erdgeschichtlichen Weg, Eintritt frei

35,00 € Rundgang zu ausgewählten Objekten auf dem Lahn-Marmor-Weg im historischen Villmar (u.a. Kirche, Brunnen und Marmorbrücke)

55,00 € Kombiführung (2 Führungen im Paket, z.B. durch das Museum und den "Unica-Bruch"), zzgl. Eintrittspreis für das Museum

für Schulklassen kostenlos (nur Eintrittspreis)

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Gruppengröße bei Führungen in den Museumsräumen auf 10 Personen, bei Führungen außerhalb der Museumsräume auf 20 Persoen beschränkt.

 

Spezielle Angebote

für Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen auf Anfrage


Termine für Führungen vereinbaren Sie bitte telefonisch zu den Öffnungszeiten des Museums oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Barrierefreiheit

Das Museum ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eigenständig über den Haupteingang zu erreichen. Separat ausgewiesene Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Zugänglich für Rollstuhlfahrer sind auch das das obere Stockwerk des Museums durch einen entsrepchenden Lift. Der Unica-Bruch ist in einer natürlichen Umgebung belassen, aber die Wege in den Bruch sind für Rollstuhlfahrer nutzbar. Wir beraten Sie gerne vor Ihrem Besuch.

Fotografieren

Das Fotografieren im Lahn-Marmor-Museum ist für rein private Zwecke erlaubt . Bei Fotoaufnahmen für jede Form von Publikation in Printmedien, Webseiten, Blogs und Social Media Sites (Facebook, Twitter & Co) informieren Sie bitte das Lahn-Marmor-Museum , sprechen Sie mit unseren MitarbeiterInnen im Museum und klären Sie die geplante Nutzung vor den Aufnahmen. Eine kommerzielle Nutzung entsprechender Foto- und Filmaufnahmen ist ohne vorherige Vereinbarung nicht gestattet.

Lahn-Marmor Museum

Oberau 4

DE 65606 Villmar

 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

+49 6482 - 60 75 588 (nur während der Öffnungszeiten besetzt)

Anreise mit dem Fahrrad

Das Museum liegt am Lahnradweg R 7, der seinen Beginn an der Lahnquelle im Rothaargebirge hat und in Lahnstein am Rhein endet. Im Bereich von Wetzlar nach Balduinstein ist der Radweg gleichzeitig als Marmorroute ausgewiesen. Siehe hierzu den entsprechenden Menüpunkt.

Wanderer

Auch für Wanderer ist das Museum gut zu erreichen, denn es liegt direkt am rechten Lahnufer unweit des Lahnhöhenweges (Westerwaldseite) und des Natura Trails von Aumenau nach Villmar..

Anreise mit dem ÖPNV

Das Lahn-Marmor-Museum ist ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Villmar gehört zum Tarifbereich des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Der Bahnhof Villmar liegt fast direkt am Eingang des Museums.
Die Lahntalbahn schmiegt sich großteils dem mäandernden Verlauf des Lahntals an, nur wenige Meter über dem Wasserspiegel des Flusses, und ist deshalb von zahlreichen Brücken und Tunneln geprägt. Sie ist landschaftlich sehr reizvoll. Weitere Informationen zu Bus- und Bahnverbindungen auf  fahrplan-bus-bahn.de.

Anreise mit dem Pkw

Die Anreise mit dem Pkw kann über die BAB A3 (Frankfurt - Köln), Abfahrt Limburg Süd, erfolgen. Ebenso ist eine Anreise über die B 49 (Limburg - Wetzlar), Abfahrt Runkel, möglich. Der Reiz einer Anfahrt über die Kleinstadt Runkel liegt darin, dass man einen Blick auf die mittelalterliche Burg Runkel werfen kann. Ein Besuch ist lohnenswert. Am Museum bestehen Parkmöglichkeiten.

Achtung! Ein Teil der Straße "Am Lahnufer" ist ein Baustellenbereich, der bei langsamer Fahrt gut passiert werden kann. Es gibt in diesem Bereich keinerlei Beschränkungen. Die Anfahrt zum Museum über den Struther Weg ist wegen der Bauarbeiten nicht möglich.  

Hinweis für Busfahrer

Wir empfehlen Ihnen die An- und Abreise mit einem Reisebus über Brechen nach Villmar zu planen, da es von Runkel her eine 45°-Abbiegung in die "Leonhardstraße" gibt, in die mit einem Reisebus nicht ohne Wendemanöver eingefahren werden kann.

Achtung! Ein Teil der Straße "Am Lahnufer" ist ein Baustellenbereich, der bei langsamer Fahrt gut passiert werden kann. Es gibt in diesem Bereich keinerlei Beschränkungen. Die Anfahrt zum Museum über den Struther Weg ist wegen der Bauarbeiten nicht möglich.  

In der weiteren Streckenführung "Am Lahnufer" über die Marmorbrücke folgt ein 90°-Straßenverlauf, der höchstens mit einem Reisebus bis 14m Länge und hinterer Lenkachse passiert werden kann. Vor dem Museum gibt es die Möglichkeit zu drehen und zu parken.

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