Unser Museum befasst sich aktuell mit der weiteren Erforschung der Geschichte des Marmorabbaus, der nach heutigen Erkenntnissen Ende des 16. Jahrhunderts aufgenommen wurde und in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts sein Ende fand. Der Lahnmarmor prägte in dieser Zeit die heimische Wirtschaft. In nahezu jeder Familie an der Lahn zwischen Wetzlar und Balduinstein gab es mindestens eine Person, die in der Marmorwirtschaft tätig war. Gesucht werden Berichte, Dokumente, Fotos und Abbildungen vom Marmorabbau, seiner Verarbeitung, vom Transport des Marmors, aber auch von Brucharbeitern, Steinmetzen und Kunden. Rudolf Conrads, einer der Initiatoren für das heutige Museum, lädt die in der Lahnregion ansässigen Bewohner dazu ein, in ihren eigenen Unterlagen nach Dokumenten und Fotos über den Marmorabbau zu suchen. Conrads erklärt hierzu: "Wir haben in unserem Museum in den letzten 3 Jahrzehnten eine beachtliche Sammlung zum Lahnmarmor und der Marmorverarbeitung in der Region aufgebaut. Diese Sammlung wollen wir weiter vervollständigen. Wir suchen insbesondere Dokumente und Fotos von den einzelnen Villmarer Abbaustätten. Wir haben beispielsweise kein Foto vom Derrickkran im Unica-Bruch. Für den Fall, dass sich jemand von Originalen nicht trennen möchte, wären wir auch für Kopien sehr dankbar." Wer dem Museum etwas aus seinen privaten Beständen zur Verfügung stellen möchte, möge sich bitte wenden an Rudolf Conrads: Mail:
Das Lahn Marmor-Museum
Lahn-Marmor-Museum auf der Suche nach den Spuren des Marmorabbaus






