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König-Konrad-Halle / Marmorfindling (1)

Die König-Konrad-Halle steht auf dem traditionsreichen Gelände der Firma Dykerhoff und Neumann, die bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der größten Marmor verarbeitenden Betriebe an der Lahn war.

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Turbinenhaus (2)

Wasserkraft wurde bereits sehr früh in Villmar genutzt, jedoch Jahrhunderte lang nicht zur Marmorverarbeitung,sondern – wie andernorts auch – für den Mühlenbetrieb. Dass man hierzu die ganzjährig Wasser führende Lahn wählte, ist nahe liegend, jedoch gab es in Villmar mit der Pulvermühle an der „Unteren Dutzenbach“ eine weitere Mühle.

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Freiluftausstellung (3)

Schon bevor das Lahn-Marmor-Museum seine Türen öffnete, gab es in Villmar Steinmetz- Werkzeuge und Maschinen zu besichtigen.

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Kriegerdenkmal (4)

In Erinnerung an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 wurde um 1875 von Stein- und Bildhauer Christian May das Kriegerdenkmal geschaffen. May war auch Erster Vorsitzender des im August 1872 in Villmar gegründeten „Kameradschaftlichen Vereins“, der sich später Kriegerverein nannte.

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Alter Kirchhof (5)

Unmittelbar an der katholischen Kirche Villmars liegt der alte Kirchhof. Die Grabmäler der Vergangenheit sind weitestgehend verschwunden.

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Kirche St. Peter und Paul (6)

Die Villmarer Kirche St. Peter und Paul wurde in der Zeit von 1746 – 49 erbaut. Aus Lahnmarmor wurden folgende Gegenstände gefertigt: An der Südwand (innen) befindet sich eine Nachbildung des Grundsteins von 1746 (Gerhard HÖHLER, Villmar). Der Taufstein von 1722 ist ebenfalls aus Lahnmarmor (Spitzwinkel und Ulmenberg, Fuß aus Schupbach-Schwarz).

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Matthiaspforte (7)

In unmittelbarer Nähe zur Villmarer Kirche finden sich zwei barocke Pforten. Die eine ist die Matthiaspforte und die andere die Valeriuspforte. Beide dienten dazu, den sogenannten Immunitätsbezirk abzugrenzen.

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Valeriusspforte und Marmorspringbrunnen (8)

In unmittelbarer Nähe zur Villmarer Kirche finden sich zwei barocke Pforten. Die eine ist die Matthiaspforte und die andere die Valeriuspforte. Beide dienten dazu, den sogenannten Immunitätsbezirk abzugrenzen.

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Devotionsschild (9)

Ein wenig versteckt ist es ja schon und man muss aufmerksam sein, um nicht daran vorbei zu laufen: Das Hausbild in der Zehntenstraße 19 zeigt ein Relief eines geflügelten Kopfputto aus schwarzem Marmor, vermutlich Kissel dunkel. Die Inschrift, datiert es auf 1770.

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Rathausplatz / Brunnenplatz (10)

Rathausplatz / Brunnenplatz (10)

Der Brunnen am Brunnenplatz wurde 1827 durch Engelbert I. Leonhard als Laufbrunnen am 1702 erbauten Rathaus aus den Lahnmarmor Varietäten Kissel und Wieshohl errichtet. Im Laufe der Zeit wurde der Brunnen mehrfach versetzt und 1987 neu aufgestellt.

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Steinbruch Wieshohl (11)

Viel ist es nicht, dass über den Marmorbruch Wieshohl bisher bekannt ist. Er liegt an der Weilburger Straße unscheinbar hinter einem Autohaus versteckt. Urkundlich erwähnt wurde er zum ersten Mal 1785. Das Material ist hell, grau-rosa und mit recht grober Struktur marmoriert.

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Jüdischer Friedhof (12)

Juden werden in Villmar erstmals 1451 erwähnt. Der jüdische Friedhof Villmars an der Weilburger Straße wurde 1930 angelegt.

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Lahnbrücke (13)

Die Brücke, die den Ort Villmar mit dem Villmarer Bahnhof auf der rechten Lahnseite und dem dahinter liegenden Naurdenkmal Steinbruch Unica verbindet, wurde in den Jahren 1894/95 errichtet. Drei Brückenbögen mit einer Länge von jeweils 21,5 Metern ruhen auf zwei Pfeilern, die im Flussbett der Lahn stehen.

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Lahn-Marmor-Museum / Unica Bruch (14)

Lahn-Marmor-Museum / Unica Bruch (14)

Auf dem Weg zum Unica-Bruch steht das 2016 eröffnete Lahn-Marmor-Museum, in dem die Entstehung, der Abbau, die Bearbeitung und die Verwendung des Lahnmarmors dargestellt werden. Die Dauerausstellung gibt einen guten Überblick über die Geologie, die Handwerks-, Industrie- und Sozialgeschichte sowie die Kunstgeschichte Villmars im Zusammenhang mit dem Lahnmarmor.

Im Natur- und Kulturdenkmal Unica-Bruch, das 380 Meter vom Museum entfernt liegt, kann man in die Zeit vor 380 Mio. Jahren zurückblicken, als marine tropische Korallen und Schwammriffe das Material bildeten, das als Lahnmarmor Weltruhm erlangte.

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Friedenskreuz (15)

Der 2. Teil des Villmarer Lahn-Marmor-Weges beginnt an der König-Konrad-Halle (siehe Station 1).

In der Höhe des Hauses König-Konrad-Straße 34 auf der Straße von Villmar nach Runkel führt am Rande des alten Kisselbruchs ein schmaler Pfad bergauf. Nach kurzem Anstieg erreicht man das Friedenskreuz, das erstmals im Jahr 1946 von Kriegsheimkehrern aus Holz errichtet wurde.

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Bodensteinerlei (16)

An der Straße von Villmar nach Runkel liegt auf einer Anhöhe zur Rechten ein Parkplatz, von dem man nach einigen Schritten die so genannte Bodensteinerlai erreicht. Die kleine Pause auf dem circa 40 Meter über der Lahn gelegenen Felsplateau wird durch eine herrliche Aussicht über das Lahntal bereichert.

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Mattheiser Kreuz (17)

Das Mattheiser Kreuz soll die traditionellen Verbindungen zwischen der heutige Gemeinde bzw. der ehemaligen Stadt Villmar und der Matthiasabtei in Trier widerspiegeln.

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Limburger Weg (18-20)

Vom Mattheiser Kreuz geht es über den Limburger Weg, einer historischen Landstraße, zur Kapelle „Oberheiligenhaus“. Auf diesem Weg stehen zunächst unscheinbar wirkende, aber nach näherem Hinsehen recht sehenswerte Objekte, die aus Lahnmarmor gefertigt sind. Interessant dürfte die Erforschung der Geschichte dieser Gedenksteine sein.

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Kapelle Oberheiligenhaus (21)

Die Kapelle „Oberheiligenhaus“ liegt an der Landstraße direkt an der Einfahrt zum Limburger Weg von Villmar nach Niederbrechen, der hier beginnt.

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