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Die Marmorroute beginnt in Wetzlar am R7, dem Radweg, der die Lahn von ihrer Quelle aus begleitet, und führt weiter über Steindorf, Oberbiel, Solms, Braunfels, Leun, Stockhausen, Biskirchen, Löhnberg, Weilburg, Odersbach, Gräveneck, Fürfurth, Aumenau, Villmar, Runkel, Dehrn, Dietkirchen, Limburg, Diez bis nach Balduinstein. In einem breiten Streifen liegen links und rechts der Lahn Kirchen, Schlösser, Burgen, weitere Profanbauten, technische Bauten wie Schleusen und Brücken. Ein Halt an diesen Plätzen lohnt sich auf jeden Fall.

Den Freunden des Lahnmarmors ist besonders zu empfehlen der Wetzlarer Dom, Burg Braunfels, das Weilburger Schloss, die Marmorbrücke von Villmar, der Villmarer Lahn-Marmor-Weg, das Villmarer Lahn-Marmor-Museum, der Unica-Bruch in Villmar, die Stiftskirche St. Lubentius in Dietkirchen, der Limburger Dom, die Stiftskirche in Diez, das Grafenschloss in Diez, Schloss Oranienburg in Diez, die Kirche in Balduinstein und Schloss Schaumburg oberhalb von Balduinstein. Zu erwähnen sind auch die vielen Schleusen an der Lahn, die zum großen Teil aus Lahnmarmor errichtet worden sind.

Der einzige gut zugängliche historische Marmorbruch liegt in Villmar. Dieser Bruch ist zum einen ein Naturschutzgebiet und ist zum anderen als "Nationales Geotop" ausgezeichnet. Hiervon gibt es bundesweit 77, davon in Hessen 4. Die anderen Brüchen sind entweder verfüllt oder liegen, wie z.B. im Raum Beselich-Schupbach, in schwer zugänglichen Naturschutzgebieten.

Eine ausführliche Beschreibung der relevanten Bauten und Plätze entlang der Marmorroute wird derzeit mit dem System KuLaDig aufgebaut.